18. April 2020 - verschoben auf 13. Juni 2020

26. April 2020 - verschoben auf 27. Juni 2020

FRIAUL VOLLER ÜBERRASCHUNGEN

Neue Orte, die man gesehen haben muss mit den Buchautoren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac
ANGEBOT AB KLAGENFURT
 

Friaul meint man in unseren Breiten zu kennen. Die beliebten Sandstrände, die reizvollen Weinhochburgen, Udine, Triest ... Doch viele Teile Friaul-Julisch Venetiens sind bis heute noch immer wenig beachtet und wenig bekannt. Ganz zu Unrecht! „Friaul ist ein kleines Kompendium des Universums“ schrieb schon der italienische Dichter Ippolito Nievo und meinte damit die große landschaftliche und kulturelle Vielfalt dieser Region ... 

132 €
 
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TAG

13.6. & 27.6.2020

BESCHREIBUNG

Friaul meint man in unseren Breiten zu kennen. Die beliebten Sandstrände, die reizvollen Weinhochburgen, Udine, Triest ... Doch viele Teile Friaul-Julisch Venetiens sind bis heute noch immer wenig beachtet und wenig bekannt. Ganz zu Unrecht! „Friaul ist ein kleines Kompendium des Universums“ schrieb schon der italienische Dichter Ippolito Nievo und meinte damit die große landschaftliche und kulturelle Vielfalt dieser Region. Die beiden Buchautoren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac haben sich seit vielen Jahren dem kulturellen Reichtum dieses schönen Fleckens Erde verschrieben. Als „Wahl-Friulaner“ erkunden sie mit großer Leidenschaft das ganze Land von den Höhen der Julischen Alpen bis in die Ebenen der Küstengebiete. Für ihr neuestes Buch „111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“ haben sie wieder Außergewöhnliches aufgespürt. Zu einigen ihrer Lieblingsplätze führen sie auf dieser Fahrt persönlich. Nach einer kleinen Entdeckungsreise auf den zwar von der Autobahn aus sichtbaren, aber meist unbeachteten Hügel von Osoppo, ein strategischer Punkt in vielen kriegerischen Auseinandersetzungen quer durch die Jahrhunderte, öffnen sich die Pforten des einzigen erhaltenen Pilgerhospiz in Friaul aus Kreuzfahrerzeiten. Geschichte und Geschichten pur erwarten die Gäste im Castello di Brazzà, der Heimat des „Gentlemen-Afrikaforschers“ Pietro Savorgnan di Brazzà: Kurzweilige Stunden auf diesem Streifzug voller Überraschungen dürfen erwartet werden.

 

PROGRAMM*:
 

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus

(6.40 Uhr: Wörtherseerast/Pörtschach, 7.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx)

ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Osoppo

 

Vormittags:

Fortezza di Osoppo – ein ganz besonderer, strategischer Hügel

Zwar ist der Hügel von Osoppo bescheidene 300 Meter hoch, umso bedeutender war aber seine Rolle als Militärstützpunkt seit jeher. Bereits die Kelten, Römer und Langobarden hinterließen hier ihre Spuren, das venezianische Heer kämpfte hier gegen die Habsburger, strategische Hauptrollen spielte er im italienischen Unabhängigkeitskrieg, im Ersten bis zum zweiten Weltkrieg. Heute sind Reste aller historischen Phasen auf Besichtigungswegen zu sehen, eine spannende Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte. 

 

Pilgerhospiz –  ein verstecktes Juwel aus Kreuzritterzeiten

Einst suchten Kreuzritter auf ihrer beschwerlichen Reise vom Norden Europas ins Heilige Land entlang der sogenannten Via Allemagna Unterkunft und Verpflegung im dem damals zum Johanniterorden gehörenden Hospitale di San Giovanni di Gerusalemme in San Tomaso bei Majano, dem heute einzigen in Friaul erhaltenen Pilgerhospiz. Nach der Zeit als Pilgerhospital stand die Anlage ab Ende des 16.Jahrhunderts in wechselndem Privatbesitz, seit 2004 erwacht es dank professioneller und liebevoller Renovierungen unter anderem mit einen der ältesten Fresken Friauls zu neuem Leben.

 

Mittags:

Mittagessen im traditionellen Stil

Ein friulanischer Spitzenkoch, nach Jahren in der Toskana wieder in seine Heimat zurückgekehrt, kocht für seine Gäste auf.

Nachmittags:

Castello di Brazzà – die Heimat eines Gentleman-Afrikaforschers

Das Anwesen inmitten Friauls schrieb nicht nur außergewöhnliche Familiengeschichte, sondern hat auch in Afrika historische Spuren seiner Schlossbewohner hinterlassen. So wurde etwa nach Pietro Savorgnan di Brazzà (1852-1905), einem passionierten Afrikaforscher, die Hauptstadt der Republik Kongo  Brazzaville benannt. Die Lebensgeschichte seiner Schwägerin, der Amerikanerin Cora Slocomb, berührt nicht nur Frauenherzen. Ihre beiden Enkel, einer davon lange Jahre als hoher Beamter ein Vertreter der Europäischen Union, hüten heute das Erbe mit Stolz auf das wunderbar spannende Museum über den „Vater der Sklaven“, die Schlossräumlichkeiten und den bemerkenswerten Park rundum.

 

18.15 Uhr: Rückfahrt

ca. 20 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

 

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

 

INKLUDIERTE LEISTUNGEN:

Busfahrt, Eintritte und Führungen, Mittagessen, Abschlusstrunk, ganztägige Begleitung und Führung durch das Autorenpaar, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)

 

BETREUUNG:

Dr.in Gisela Hopfmüller, promoviert in Kunstgeschichte, langjährige ORF-Moderatorin und-Redakteurin, freie Journalistin und Dr. Franz Hlavac, promoviert in Geschichte, langjähriger ORF-Redakteur, freier Journalist, als Autorenpaar Verfasser zahlreicher Reisepublikationen, darunter sechs Bücher über die Region Friaul

Reisebegleitung:  Mag.a Regina Rauch-Krainer

 

Buch: „111 Ort in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“, Emons Verlag, Mai 2019

TEILNEHMER/INNEN/ZAHL:

Mindestens 25, späteste Absage von Seiten des Veranstalters bis 7 Tage vor Beginn der Reise.

 

HINWEIS:

Preisänderungen bis zu maximal 10% aufgrund von Änderungen der Beförderungskosten, etwa der Treibstoffkosten, oder der für die betreffende Reiseveranstaltung anzuwendenden Wechselkurse. Als Rechtsgrundlage gelten die „Allgemeinen Reisebedingungen 1992“, die sie hier einsehen können: Allgemeine Reisebedingungen

Hinweis: Da unser Büro nicht ständig besetzt ist, bitten wir um telefonische Voranmeldung unter: +43(0)664 6199621  oder +43(0)664 6199636.

Für Buchungen und Informationen sind wir gerne von Montag bis Freitag zwischen 9 und 13 Uhr telefonisch ( +43 664 6199621)  für Sie da.

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