Venedig: Farben und Klänge der Serenissima

Bereits anfangs des 15. Jahrhunderts begann mit der Gründung einer Chorschule am berühmten Markusdom der Aufstieg Venedigs zu einer glanzvollen Stadt der Musik, ab Mitte des 16. Jahrhunderts erblühten innovative Richtungen in der Serenissima, gefolgt vom Genre der Oper, die ab Mitte des 17. zeitweise in bis zu 20 Opernhäusern als Hauptmagnet für Sänger, Musiker, Komponisten und vor allem für die noble venezianische Gesellschaft gipfelte. Nicht weg zu denken seit eh und je ist die Musik als Bestandteil der regen venezianischen Kultur, in Dualität mit den schönen bildenden Künsten, die u.a. in der Zeit der Renaissance unter der „Venezianischen Schule“ große Höhepunkte feierte. Ein Tag auf den Spuren der Farben und Klänge, die nach wie vor beeindruckend bis in die Gegenwart wirken: Im berühmten Opernhaus La Fenice, dort wo Opern großer Meister wie Gioachino Rossini über Vincenzo Bellini bis hin zu Giuseppe Verdi ihre Uraufführungen erlebten, dort, wo es Bellinis Meisterwerk „Sacra Conversazione“ als eines der schönsten Renaissance-Gemälde überhaupt zu bewundern gibt, dort, wo historische Geigen den Himmel zu füllen scheinen und letztendlich dort, wo man bei einem Aperitivo im noblen Privat-Palazzo einem Maestro auf seinem Cembalo spielend lauschen kann – wie in uralten Zeiten bei romantischem Kerzenlicht.

Venedig: Farben und Klänge der Serenissima