VENEDIG UND DER ORIENT

Wussten Sie, dass der Schutzpatron Venedigs aus dem Orient stammt? Zumindest der Legende nach! Zwei venezianische Kaufleute raubten 828 die Gebeine des Heiligen Markus aus dem ägyptischen Alexandria und bauten San Marco zu Ehren die imposante Basilika. Venezianische Handelsleute – allerdings überwiegend ehrenhafte - reisten bereits ab dem 9. Jahrhundert in den Orient und legten damit den Grundstein dafür, dass Venedig zu einer bedeutenden Handelsmacht aufstieg und als Brücke zwischen Orient und Okzident fungierte. Der intensive Handel mit Luxusgütern, wie Gewürzen, Teppichen, Pelzen, Metallwaren, Seiden- und Brokatstoffen, wurde zur Basis des Reichtums der Stadt. Mit ihm wuchs der Austausch zwischen dem Stadtstaat an der Adriaküste und der so genannten Levante über mehrere Jahrhunderte hinweg. Dieser und die Entstehung venezianischer Kolonien im Osten brachten immense orientalische und osmanische Einflüsse in der Lagunenstadt in unterschiedlichsten Bereichen mit sich. Deutliche Spuren finden sich bis heute im venezianischen Handwerk, der Kunst, Kultur, Religion und Architektur. Neben reichlich Augenscheinlichem im Stadtbild der Serenissima sind an diesem Tage in einem Kloster und zwei wenig bekannten, aber umso erstklassigeren Museen spannende Einblicke in die „orientalische Welt Venedigs“ zu gewinnen.

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