Kultiviertes Wandern durch die Juwele des Karsts

Verträumte Steindörfer wie aus einer anderen Zeit, beeindruckende Burganlagen, fruchtbare Hänge voller Wein und Menschen mit viel Liebe zur Natur im Herzen, all das macht den slowenischen Karst so besonders. Vor allem, wenn man sich ihm langsam, Schritt für Schritt nähert. Die Wanderungen durch den Karst starten im Dorf Avber, in dem es gut erhaltene Bauernhöfe und hervorragenden Wein gibt. Von dort geht es einmal durchs idyllische Raša-Tal mit seinen Mühlen und dem rauschenden Fluss bergauf nach Kobdilj und nach Štanjel, in die „Perle des Karsts“. Zum Teil wird auch auf den Spuren vom k.u.k.-Architekten und Erfinder Max Fabiani gewandelt, dessen Familie seit dem 17. Jahrhundert in der Region ansässig ist und die nicht nur aufgrund ihres Weines berühmt wurde. Am Sonntag führt der Weg über die Grenze nach Italien, hinauf auf ein sakrales Kleinod mit Blick über die Bucht von Triest bis Grado. Unterwegs begegnen einem viele Natur- und Kulturwunder – vom 600 Jahre alten Maulbeerbaum bis zum prachtvollen „Ferrarigarten“ inmitten schönster Karstidylle. Selbstverständlich wird auch groß aufgetischt mit all den Köstlichkeiten, die die Region zu bieten hat. Die Wanderungen sind mit fünf Stunden Gehzeit pro Tag auf gut begehbaren Wanderwegen auf den durchschnittlich ambitionierten Wandergast ausgerichtet. Die Wanderung wird bei jeder Witterung – zumutbar adaptiert an die jeweiligen Verhältnisse – durchgeführt.

Kultiviertes Wandern durch die Juwele des Karsts