SCHÄTZE DER NATISONE TÄLER

Auf der Landkarte liegen die vier Natisone-Täler fast ein wenig unscheinbar im östlichsten Zipfel Friauls. Nur ein paar Wanderer kennen die Wege durch die Laubwälder und entlang des Flussufers, die weit hinein in die abgelegene Stille führen. Versteckt in dieser Abgeschiedenheit liegen auch einige beeindruckende kulturhistorische Stätten, deren Geschichte weit zurück reicht. Es sind kleine Dörfer, in denen Natur und Kultur verschmelzen. Landschaften, die durch ihre Artenvielfalt der Flora und Fauna immer wieder Staunen auslösen. Und es ist das alte Kulturgut, das in den über 40 Votivkirchen aus dem 15. und 16. Jahrhundert zumeist im Stil der slowenischen Gotik der Region seinen besonderen Ausdruck findet. Auch als Feld- oder Alpenkirchen bezeichnet, stehen sie zumeist weitab der Ortschaften, wo sie bereits in den ersten Jahrhunderten der Christenheit vor Plünderungen geschützt sein sollten. Die festgerosteten Zeiger mancher Kirchturmuhr machen deutlich, dass hier die Zeit stehengeblieben ist. Und das in einer Ruhe, die eine ganz eigene, unwiderstehliche Kraft verleiht, wie zum Beispiel in der Höhlenkirche oder auch im mächtigen Castello. Spektakulär-unspektakuläre Kleinode mit Geschichte und Geschichten begleiten durch den Tag, der letztendlich in einem vergessenen Dorf seinen stillen Abschluss findet.

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