VERBORGENE GÄRTEN VENEDIGS

Venedig ist voller Kunstschätze und das ist ein weltweit offenes Geheimnis. Doch ist sie auch voller grüner Juwelen? Sehr wohl! Im 17. und 18. Jahrhundert war die Stadt die „Königin der Gärten“, hatte sie doch mehr botanische Gärten als der Rest Italiens vorzuweisen. Die zahlreichen privaten grünen Vergnügungs-Paradiese der reichen, venezianischen Patrizier blieben wohlbehalten hinter hohen Mauern der Öffentlichkeit stets vorenthalten, wie auch jene der zahlreichen Klostergärten der Serenissima. Vieles aus dieser „Blütezeit“ ist zwar verschwunden, aber dennoch gibt es heute noch rund 500 Gärten an der Lagune! Die grünen Inseln, Oasen der Schönheit und Stille, sind zumeist versteckt hinter grandiosen Häuser- und Palazzilandschaften, hinter rosenumrankten Eisentoren oder unscheinbaren Haustüren entlang der kleinen, verschwiegenen Gassen. Sie haben alle ihre eigene grüne Geschichte zu erzählen. Manche posieren sogar augenscheinlich stolz am Canal Grande und wirken für den Venedig-Gast vom Vaporetto aus schier unerreichbar, da Fremde zu diesen unbekannten Traumwelten nur sehr schwer Zutritt finden können. Der Tag auf grünen Spuren durch vier ausgewählte Gartenanlagen verleiht der Stadt auf Pfählen ein ganz anderes Gesicht und sorgt bestimmt für edle, blühende Aha-Erlebnisse.

VERBORGENE GÄRTEN VENEDIGS