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Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Jüdisches Triest: Shalom!

Eine jahrhundertealte große Geschichte

Triest blickt auf ein reiches jüdisches Leben bis ins 13. Jahrhundert zurück. Dank der offenen Einwanderungspolitik der Habsburgermonarchie wurde die jüdische Triestiner Gemeinde in die städtische Gesellschaft der Hafenstadt integriert, was sie erblühen ließ. Umso mehr nach der Ausrufung des Freihafens 1719 durch Kaiser Karl VI. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert strömten viele osteuropäische Juden nach Triest und reiches jüdisches Leben dauerte bis zur Zeit des Nationalsozialismus an. Heute zählt die einst mit 6000 Mitgliedern sehr große jüdische Gemeinde noch rund 500 Gläubige. Viele Symbole, Stätten und Gebäude, die von dieser spannenden Historie zeugen, sind in der Stadt gut erhalten geblieben. Noch heute lässt sich das jüdische Ghetto, in dem an die 100 Jahre jede Nacht die Tore geschlossen wurden, ausmachen. Die Synagoge beeindruckt u.a. als eine der größten jüdischen Gotteshäuser Europas, der Jüdische Friedhof nicht weniger mit rund 12.000 Grabsteinen. Ein Ausflug in das jüdische Triest der Vergangenheit und Gegenwart bietet Einblick in die spannende, wechselvolle Geschichte und darf auch als Zeichen gegen das Vergessen verstanden werden.

PROGRAMM

6.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/ Parkplatz Minimundus

6.10 Uhr: Wörtherseerast/Pörtschach

6.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Busstation vor McDonald's

ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Triest


Vormittags:

Besuch Museum der Hebräischen Gemeinde Triests „Carlo e Vera Wagner“

Einst Sitz der „Jüdischen Agentur“, die Menschen aufnahm, die auf der Flucht vor den Nazis in Triest Halt machten, beherbergt das Museum heute bedeutendes Dokumentationsmaterial und legt ein einzigartiges Zeugnis vom jüdischen Leben in Friaul-Julisch Venetien ab.


Besuch und Führung Jüdischer Friedhof

Auf dem drei Hektar großen Friedhof geben tausende Gräber, deren Spuren bis ins. 15. Jahrhundert zurückreichen, Zeugnis von der einst bedeutenden 6.000 Mitglieder zählenden jüdischen Gemeinschaft. U.a. sind hier Gräber berühmter jüdischer Triestiner Familien zu finden, wie z.B. der Unternehmerfamilien Generali Versicherung oder Commerzialbank.


Mittags:

Gemeinsames Kosher-Mittagessen im Zentrum der Stadt


Nachmittags:

Geführter Stadtspaziergang auf den Spuren jüdischen Lebens

Die Entdeckung der Geschichte und Traditionen beginnt im ehemaligen jüdischen Getto, das Ende des 17. Jahrhunderts knappe 100 Jahre von hohen Mauern umschlossen war und in dem die erste Talmudschule gegründet wurde. Es geht vorbei an Gedenkstätten zu Wohn- und Geschäftshäusern jüdischer Literaten wie Umberto Saba, Unternehmer wie die Dynastie der Monrupino und anderer Persönlichkeiten wie z.B. des Psychoanalytikers Edoardo Weiss.


Besuch und Führung Synagoge

Erbaut zwischen 1908 und 1912 von den beiden Triestiner Architekten Ruggero und Arduino Berlam wird die Synagoge aufgrund ihrer imposanten Größe und ihres syrisch inspirierten Aussehens als eine der interessantesten Synagogen Europas betrachtet. Vor allem steht sie auch mit all ihren Besonderheiten für eine bis heute lebendige Glaubensgemeinschaft.


Ausklang im Caffè San Marco (optional)

Im über 100 Jahre alten Kaffeehaus neben der Synagoge, wo einst u.a. zahlreiche Künstler und Literaten jüdischen Glaubens verkehrten, lässt sich das Erlebe gut reflektieren.


17.00 Uhr: Rückfahrt

ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt/Minimundus

€ 185,-

Inkludierte Leistungen:

Busfahrt, Mittagessen, Eintritte, ganztägige Führung vor Ort, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)


Betreuung:

Fachliche Reiseführung: Guide auf das Thema Jüdisches Triest spezialisiert

Reisebegleitung: aus dem Team

PREISÄNDERUNGEN: Preisänderungen bis zu maximal 8% aufgrund von Änderungen der Beförderungskosten, etwa der Treibstoffkosten oder der für die betreffende Reiseveranstaltung anzuwendenden Wechselkurse.

TLS  Reisekultur GmbH, Kärntnerstraße 311, 8054 Graz | St.-Peter-Str. 5, 3. OG, 9020 Klagenfurt

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