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REISEN

In Kooperation mit dem Museum Moderner Kunst Kärnten

Seit dem Jahre 1895 zieht die bedeutendste Großausstellung für Gegenwartskunst bis auf wenige Ausnahmen alle zwei Jahre Künstler*innen, Galerist*innen und Kunstinteressierte aus aller Welt in die Lagunenstadt. Unter dem Motto „Fremde überall“ legt der brasilianische Kurator Adriano Pedrosa den Fokus der Biennale auf die Kunst, die von der Erfahrung der Fremdheit geprägt ist. Er ruft zu einem „Fest für das Fremde, für das Außenstehende“ auf, bei dem Künstler, die selbst Ausländer, Immigranten, Expatriates, Diasporas, Emigranten, Exilanten oder Flüchtlinge sind, ihre Bühne haben. Dr. Gerda Madl-Kren, Theologin, Kunsthistorikerin und Künstlerin, führt aus ihren Blickwinkeln durch die Schau. Einer intensiven Führung durch das imposante Arsenale-Gelände am ersten Tag folgt der Besuch auserwählter Pavillons in den Giardini am darauffolgenden. Einzelne Juwele aus der Wahl der „Eventi Collaterali“, der sogenannten „Außenstellen“, die sowohl als bespielte Orte Venedigs wie auch als Ausstellung selbst überzeugen, werden an beiden Tagen besucht. Eine Fülle an spannenden Eindrücken, Denkanstößen und Inspirationen rund um unsere globale Welt darf erwartet werden.

Biennale di Venezia 2024 (2. Termin)

60. Internationale Kunstbiennale – "Stranieri Ovunque – Fremde überall"

24. und 25. Mai 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

Als größtes naturnahes Flusssystem Europas fließt der Tagliamento weitgehend ungezähmt auf 172 km von der Quelle am Passo della Mauria im Veneto, durch die Carnia, bis zur Mündung bei Lignano in die Adria. Jeder nach dem Meer strebende Reisende ist dem „König der Alpenflüsse“ auf dem Weg an die Adria schon begegnet, doch so mancher unter ihnen kann dem bei Niedrigwasser unspektakulären Fluss in der riesigen Stein- und Schotterwüste nicht wirklich etwas abgewinnen. So erging es zunächst auch dem Autor Werner Freudenberger, bis er schließlich dem Reiz dieses außergewöhnlichen Szenarios erlag und ihn in Buchform festhielt (aktuell in 3. Auflage). Denn schlussendlich ziehen die archaische Landschaft, die wilde und ungezähmte Natur im Bereich des Flusses sowie die einmaligen Kultur- und Naturdenkmäler im Nahbereich jeden in den Bann, der sich ihnen aufmerksam nähert. Einen kleinen Streifzug durch diese hinreißende Landschaft an den Ufern des Tagliamento bietet diese Exkursion, vielleicht werden danach auch Sie, wie der Autor es in seinem ersten Kapitel beschreibt: „Ins Schwärmen kommen“. Tauchen Sie ein in das Szenario idyllischer Ortschaften, ursprünglicher Kulturgüter und in die fantastische Wildnis der riesigen Au-Landschaft, eines kleinen Paradieses, direkt vor unserer Haustüre.

Am Tagliamento: Den letzten Wildfluss der Alpen entdecken

Unterwegs mit dem Autor Werner Freudenberger auf den Spuren seines gleichnamigen Buches

26. Mai 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich.

Friaul ist reich an landschaftlichen Reizen, an Kultur, an Geschichte und Geschichten! Blühend augenscheinlich spiegelt sich dieser Reichtum u.a. in der Pracht zahlreicher historischer Residenzen mit ihren Parks und Gärten wider. Als Wahlfriulaner und renommiertes Autorenpaar zahlreicher Bücher dieser Region setzen sich Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac seit Jahrzehnten mit der Faszination Friaul auseinander. Als passionierte Hobbygärtner, Weingartenbesitzer und als Verfasser eines Gartenbuches widmen sie sich auch besonders gerne den blühenden, grünen Paradiesen ihrer Wahlheimat. An diesem Tage führen sie zum ehrenwerten Auftakt in ihr privates Grünreich und schließlich zu Kleinoden, die in mystischer Stille und Schönheit fast in Vergessenheit geraten zu sein scheinen. Doch ihre Geschichten dahinter nicht. Sie sorgen für eine kräftige Portion Romantik.

Der grüne Reiz von Friaul

Unterwegs mit Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac auf romantisch-blühenden Spuren von Romeo und Julia bis Ernest Hemingway

Sonntag, 9. Juni 2024

Steirische Gartenkunst steht für ein mit Begeisterung schlagendes grünes Herz! Hinter den Schätzen der kleinen und großen blühenden Paradiese in den bunten Freiluft-Wohnzimmern steckt unendliche Liebe zur „grünen Sache“, aber auch höchste Kreativität, Ausdauer, Fachwissen sowie Professionalität. Dieser Tag im Zeichen des Grüns und der Blüte mit besonderem Augenmerk auf die Rose bietet eine Entdeckungsreise durch ein spannendes Potpourri aus drei privaten Parade-Gärten: Wie Garten und Poesie zu einer Gartenpoesie wird, demonstriert das blühende Stückchen Paradies auf Erden zum Einstieg am Vormittag. Dass mitten in der Südoststeiermark eine  botanische Vielfalt an 4000 verschiedenen Pflanzen aus aller Weltgedeihen kann, davon heißt es sich  in den Ebenen des Raabtals zu überzeugen. Im märchenhaften Rosengarten des oststeirischen Hügellandes darf man sich schließlich  impressionistischer, blühender Farbenpracht hingeben. Die fleißigen, geschickten steirischen GartenmeisterInnen haben’s blütenhaft drauf. Wie sie das alles schaffen, verraten sie mit einigen Tipps zum Mit-nach-Hause-Nehmen.

Private Gärten in der Steiermark

Wenn die Rose in der Hochblüte posiert

13. Juni 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich.

Triest – Stadt der Literaten und Dichter! Die besondere Atmosphäre der Hafenstadt als Schmelztiegel italienischer, deutsch-österreichischer, slawischer, jüdischer und griechischer Kultur hat schon von jeher zum Schreiben inspiriert. Die Namen großer Schriftsteller wie Italo Svevo und sein generöser Förderer, der irische Dichter James Joyce, der hier mit seinem wohl berühmtesten Werk „Ulysses“ begonnen hat, sind eng mit der Stadt verbunden. Umberto Saba beschrieb sie als „meine Stadt an allen Enden voll Leben“.  Grillparzer und Stifter sollen hier erstmals das Meer erblickt haben, Rilke ließ sich im nahen Duino zu seinen Elegien inspirieren. Literatencafés, Dichterdenkmale, ehemalige Wohnhäuser wie Museen zeugen vom Leben und Schaffen der literarischen Größen in der multikulturellen, vielsprachigen Stadt.  Für Claudio Magris, Triestiner Literat und Germanist, gilt heute noch das monumentale Antico Caffè San Marco als sein Wohn- und Arbeitszimmer. Der Tag mit Blick auf die Literatur und Literaten sowie aus deren Blick auf ihre Stadt Triest verspricht eine inspirierende und erkenntnisreiche Auseinandersetzung mit einer der großen literarischen Hauptstädte Mitteleuropas.

Triest erlesen

Auf den Spuren von Dichtern und Literaten

Samstag, 22. Juni 2024

Rund 6000 Jahre ist die Lagune von Venedig alt, entstanden aus Sedimenten, die der Fluss Brenta und weitere kleine Flüsse in die Bucht der Serenissima spülten. Auf guten 550 km2 verteilen sich rund 120 bewohnte wie unbewohnte Inseln, um die sich große Geschichte und tausende Geschichten ranken. Ihre Schönheit, ihre Geheimnisse wie auch ihre Mystik ziehen einfach an. Capitano Roberto, der als Venezianer die wohl berühmteste Lagune der Welt wie seine Badewanne kennt, bereitet den TLS Reisekultur-Gästen ein ganz besonderes Sommerauftakts-Geschenk: Er führt mit seinem geräumigen Boot Anila einen Tag lang durch die berühmten Gewässer. Vorbei an bekannten Inseln, vorbei an unbekannten oder verlassenen Eilanden, an ehemaligen Klöstern, die heute Luxushotels sind, an Festungsmauern voller Geschichte, an der Hochwasseranlage M.O.S.E., an Naturschutzgebieten und natürlich auch an der „Weltkulisse“ San Marco. Er lässt die Lagune von Süd bis Nord einen Tag lang erfühlen – in Muße und Beschaulichkeit! Angelegt wird an fünf verschiedenen Inseln – für all jene, die dem Boot für individuelle Rundgänge und kleine Erkundungen zwischendurch entsteigen wollen. Um die späte Mittagszeit heißt es aber an Bord bleiben: Da gibt es ein köstliches Meeresmenü! Auch dies – wie den ganzen Tag lang – mit Meerblick!

Mußestunden in der Venezianischen Lagune (2. Termin)

Mit Capitano Roberto von Insel zu Insel beschaulich den Sommer einläuten

29. Juni 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich.

Spektakuläre Auftritte sind die Spezialität des Flusses Livenza. Denn er tritt in Friaul nicht als kleine sanfte Quelle ans Tageslicht, sondern erscheint gleich wie ein Star von Welt, als mächtiger Fluss. Entsprechend diesem Auftritt bekam die Livenza eine gewichtige Rolle im Buch "An smaragdgrünen Flüssen: Entdeckungsreisen durch Friaul-Julisch Venetien" von Werner Freudenberger. Ein Buch, das direkt zu den schönsten Plätzen am Wasser, zu romantischen Dörfern und gemütlichen Trattorien Friauls führt. Der Autor zeigt die Livenza von deren Ursprung an drei Karst-Quellen, bis zu lieblichen Villen und Orten am Fluss. Wie etwa Sacile, der heitere „Garten Venedigs“ genannt, wo sich Palazzi mit weißen Steinbalkonen in der Livenza spiegeln und Weiden ihre biegsamen Zweige da und dort in den Fluss tauchen. Stärkungen mit feiner Kulinarik aus der Region runden das harmonische Bild des wunderbar wandelbaren Gewässers ab.

Fluss Livenza: ein Naturschauspiel in Friaul

Unterwegs mit Autor Werner Freudenberger auf den Spuren seines Buches „An smaragdgrünen Flüssen: Entdeckungsreisen durch Friaul Julisch Venetien

Samstag, 14. September 2024

Rund 6000 Jahre ist die Lagune von Venedig alt, entstanden aus Sedimenten, die der Fluss Brenta und weitere kleine Flüsse in die Bucht der Serenissima spülten. Auf guten 550 km2 verteilen sich rund 120 bewohnte wie unbewohnte Inseln, um die sich große Geschichte und tausende Geschichten ranken. Ihre Schönheit, ihre Geheimnisse wie auch ihre Mystik ziehen einfach an. Capitano Roberto, der als Venezianer die wohl berühmteste Lagune der Welt wie seine Badewanne kennt, bereitet den TLS Reisekultur-Gästen ein ganz besonderes Herbstauftakts-Geschenk: Er führt mit seinem geräumigen Boot Anila einen Tag lang durch die berühmten Gewässer. Vorbei an bekannten Inseln, vorbei an unbekannten oder verlassenen Eilanden, an ehemaligen Klöstern, die heute Luxushotels sind, an Festungsmauern voller Geschichte, an der Hochwasseranlage M.O.S.E., an Naturschutzgebieten und natürlich auch an der „Weltkulisse“ San Marco. Er lässt die Lagune von Süd bis Nord einen Tag lang erfühlen – in Muße und Beschaulichkeit! Angelegt wird an fünf verschiedenen Inseln – für all jene, die dem Boot für individuelle Rundgänge und kleine Erkundungen zwischendurch entsteigen wollen. Um die späte Mittagszeit heißt es aber an Bord bleiben: Da gibt es ein köstliches Meeresmenü! Auch dies – wie den ganzen Tag lang – mit Meerblick!

Mußestunden in der Venezianischen Lagune (3. Termin)

Mit Capitano Roberto von Insel zu Insel beschaulich den Herbst einläuten

Samstag, 21. September 2024

Seit dem Jahre 1895 zieht die bedeutendste Großausstellung für Gegenwartskunst bis auf wenige Ausnahmen alle zwei Jahre Künstler*innen, Galerist*innen und Kunstinteressierte aus aller Welt in die Lagunenstadt. Unter dem Motto „Fremde überall“ legt der brasilianische Kurator Adriano Pedrosa den Fokus der Biennale auf die Kunst, die von der Erfahrung der Fremdheit geprägt ist. Er ruft zu einem „Fest für das Fremde, für das Außenstehende“ auf, bei dem Künstler, die selbst Ausländer, Immigranten, Expatriates, Diasporas, Emigranten, Exilanten oder Flüchtlinge sind, ihre Bühne haben. Dr. Gerda Madl-Kren, Theologin, Kunsthistorikerin und Künstlerin, führt aus ihren Blickwinkeln durch die Schau. Einer intensiven Führung durch das imposante Arsenale-Gelände am ersten Tag folgt der Besuch auserwählter Pavillons in den Giardini am darauffolgenden. Einzelne Juwele aus der Wahl der „Eventi Collaterali“, der sogenannten „Außenstellen“, die sowohl als bespielte Orte Venedigs wie auch als Ausstellung selbst überzeugen, werden an beiden Tagen besucht. Eine Fülle an spannenden Eindrücken, Denkanstößen und Inspirationen rund um unsere globale Welt darf erwartet werden.

Biennale di Venezia 2024 (4. Termin)

60. Internationale Kunstbiennale – "Stranieri Ovunque – Fremde überall"

24. und 25. September 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

Seit dem Jahre 1895 zieht die bedeutendste Großausstellung für Gegenwartskunst bis auf wenige Ausnahmen alle zwei Jahre Künstler*innen, Galerist*innen und Kunstinteressierte aus aller Welt in die Lagunenstadt. Unter dem Motto „Fremde überall“ legt der brasilianische Kurator Adriano Pedrosa den Fokus der Biennale auf die Kunst, die von der Erfahrung der Fremdheit geprägt ist. Er ruft zu einem „Fest für das Fremde, für das Außenstehende“ auf, bei dem Künstler, die selbst Ausländer, Immigranten, Expatriates, Diasporas, Emigranten, Exilanten oder Flüchtlinge sind, ihre Bühne haben. Dr. Gerda Madl-Kren, Theologin, Kunsthistorikerin und Künstlerin, führt aus ihren Blickwinkeln durch die Schau. Einer intensiven Führung durch das imposante Arsenale-Gelände am ersten Tag folgt der Besuch auserwählter Pavillons in den Giardini am darauffolgenden. Einzelne Juwele aus der Wahl der „Eventi Collaterali“, der sogenannten „Außenstellen“, die sowohl als bespielte Orte Venedigs wie auch als Ausstellung selbst überzeugen, werden an beiden Tagen besucht. Eine Fülle an spannenden Eindrücken, Denkanstößen und Inspirationen rund um unsere globale Welt darf erwartet werden.

Biennale di Venezia 2024 (3. Termin)

60. Internationale Kunstbiennale – "Stranieri Ovunque – Fremde überall"

27. und 28. September 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

Dort, wo sich die lebensspendende Sonne mit dem oft unbarmherzigen Wind, der wilden Bora, auf Wechselspiele einlässt, formt im Westen Sloweniens der Fluss Vipava ein spektakulär schönes Tal mit fruchtbaren Gemüsefeldern, reichen Obstbäumen und tausenden Hektar Weinbergen. Die Weinbautradition reicht hier bis in die Zeit der Römer zurück. Heute bringt die Region vor allem durch die Wiederbelebung der autochtonen Rebsorten Pinela und Zelen neue Spitzenweine hervor und erfreut sich einer weit über die Grenzen hinaus geschätzten Hochkultur seines Weines. Mit dem Weinzug, einem historischen Zug auf Trasse der ehemaligen k.u.k. Bahn, wird diese genussvoll wie kreativ gefeiert. Der Auftakt erfolgt in einem malerischen Ort hoch über dem Tal, der kleinsten Stadt des Landes. Danach geht es zur Geburtsstätte des ersten Weingutes auf dem Boden des heutigen Slowenien. Da darf tief in den gewaltigen Weinkeller und seine Fässer geblickt werden. Und schließlich folgt die Krönung: die Fahrt mit dem Weinzug! Es wird verkostet, den Geheimnissen der Winzer gelauscht, der Blick in die malerische Landschaft genossen. Und zwischendurch heißt es auch im einen oder anderen Dorf ein wenig Halt zu machen. Ein Tag im „Spitzental des Weines“! Da kommen viele Weinfreuden ins Rollen. Einfach weinsame Spitze!

Im Weinzug durch das Vipavatal (2. Termin)

Mit edlen Tropfen, großen Winzergeschichten und malerischen Landschaften volle Genussfahrt aufnehmen

Samstag, 28. September 2024

Udine – das ,,Tor zum Süden" - gilt als Inbegriff für italienisches Essen und ausgedehnte Shoppingtouren. Doch die Stadt hat unter anderem mit ihrem breiten architektonischen Erbe noch zusätzliche, attraktive Facetten, die es unbedingt zu entdecken gilt. Neben den vielen augenscheinlichen Spuren, die 400 Jahre venezianischer Herrschaft geschuldet bis heute das architektonische Gesicht der Altstadt prägen, faszinieren etwas abseits davon oft unentdeckte Juwele. Originalarchitektur aus der Wende des vorigen Jahrhunderts gibt es zum Einstieg serviert mit einem Frühstückskaffee. Im neu renovierten Palazzo Antonini-Stringher darf Einblick in die Genialität des großen, italienischen Architekten der Renaissance, Andrea Palladio gewonnen werden. Auf beeindruckenden Spuren des venezianischen Architekturpoeten und Designers Caro Scarpa, der als einer der wichtigsten Vertreter der organischen Architektur gilt, darf in einer 1961 errichteten, original erhaltenen Privatwohnung, die ausnahmsweise von der Besitzerin geöffnet wird, gewandelt werden. Von der außergewöhnlichen Arbeit eines der vielseitigsten und raffiniertesten Designer der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Gino Valle, darf man zum Abschluss der Tour monumental überzeugt werden.

Udine: Seitenwege der Architektur von Renaissance bis Moderne

Auf den Spuren von Andrea Palladio bis in eine Privatwohnung von Carlo Scarpa

Samstag, 19. Oktober 2024

„Schönster Fluss Europas“ - so hat schon Julius Kugy, der Erforscher der Julischen Alpen, die Soča genannt. Allein ob ihrer unvergleichlichen Farbnuancen, die je nach Lichtstimmung von smaragdgrün bis türkis wechseln, verdient sie diese Auszeichnung. Ihr Lauf ist von kleineren und größeren Wasserfällen, von Stromschnellen und engen Felsschluchten und vielen anderen pittoresken Anblicken purer, unverfälschter Natur geprägt, die die Faszination dieses Flusses und seines Tals ausmachen. Und auch viele Geschichten und große Geschichte begleiten diesen berühmten Fluss, der sich seinen Weg durch Slowenien bis an die friulanische Adria bahnt. Der profunde Kenner der Gewässer im Alpe-Adria-Raum und Buchautor Werner Freudenberger führt an diesem (farb)nuancenreichen Tage vom Predil-Pass im Zentrum der Julischen Alpen bis ans offene Meer – dort, wohin die Soča als majestätisch breiter Isonzo letztendlich mündet. Das türkise bis smaragdgrüne Band entlang werden zahlreiche Stopps eingebaut – von einer malerischen Naturschönheit zur anderen – gespickt mit vielen spannenden Geschichten und bewegender Historie. Ein goldener Herbsttag mit smaragdgrün-türkisen Schattierungen!

Flusserlebnis Soča: Von Smaragdgrün bis Türkis im goldenen Herbst

Unterwegs mit Autor Werner Freudenberger entlang des Flusses bis zur Isonzo-Mündung in die Adria

Samstag, 26. Oktober 2024

Ein Streifzug durch den Süden Friauls verspricht ein Spektrum an Aha-Erlebnissen: In Monfalcone, längst eine „Welthauptstadt des Schiffsbaus“, haben sich bereits seit 1908 Werften angesiedelt. Heute werden in der „Stadt der Werften“ Kreuzfahrtschiffe, die zu den größten der Welt zählen, gebaut. Das MuCa Museum der Schiffbauindustrie darf als eine Hommage auf die lange Tradition verstanden werden. Ein Schauplatz anderer Art, der sich aber ebenso großer Historie erfreut, bietet sich etwas nördlicher im Ort Ruda. Einst wurde hier auf dem Gelände Stärke produziert, seit Jahrzehnten stehen die Maschinen still. In ambitionierter wie idealistischer Kleinstarbeit wurde das Gelände vor wenigen Jahren wieder zugänglich gemacht, um Besucher in die große Geschichte der Fabrik Einblick gewähren zu lassen.  Zu guter Letzt heißt es noch bei einer kleinen Verkostung in die Gläser, gefüllt mit friulanischen edlen Tropfen, zu blicken.

Seitenblicke im südlichen Friaul

Vom Schiffsbau in Monfalcone bis zum Lost Place auf dem Fabriksgelände

Samstag, 9. November 2024

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