top of page

REISEN

Gründungsstädte werden akribisch geplant, um mit ihrer ausgeklügelten Architektur gewissen städtebaulichen und strategischen Zielen zu dienen. Drei hervorragende Beispiele solcher außergewöhnlichen Planstädte befinden sich im nahen Friaul. In unseren Breiten sehr wohl bekannt, aber vielleicht noch nicht genauer unter die Lupe genommen, ist Palmanova, ein Meisterstück der venezianischen Militärarchitektur als Festungsstadt der Republik Venedig zum Schutz vor den Türken, angelegt Ende des 16. Jahrhunderts. Schon etwas weniger bekannt ist Gradisca d'Isonzo, die zweite bereits im 15. Jahrhundert gegründete Festungsstadt der Venezianer zum Schutz gegen den Osten, an deren Festungsanlagen kein geringerer als Leonardo Da Vinci mitwirkte. Einige Jahrhunderte später – 1938 – wurde die unter dem „Duce del Fascismo“ Benito Mussolini geplante Industriestadt Torviscosa u.a. mit dem Ziel einer autarken Einwohnerschaft errichtet. Unter Fachleuten als höchst interessantes Beispiel faschistischer Industrie- und Stadtarchitektur ein Begriff, wird Torviscosa bis heute wenig Beachtung als touristische Destination geschenkt. Höchste Zeit, das zu ändern! Gönnen Sie sich einen Tag Auseinandersetzung mit drei Städten, deren außergewöhnliche Architektur und Geschichte faszinieren dürfen.

Gründungsstädte Friauls: Gradisca, Palmanova, Torviscosa

Am Reißbrett geplant: von der Befestigungsstadt der Renaissance bis zur autarken Industriestadt der Dreißigerjahre

9. März 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

Dort, wo sich die lebensspendende Sonne mit dem oft unbarmherzigen Wind, der wilden Bora, auf Wechselspiele einlässt, formt im Westen Sloweniens der Fluss Vipava ein spektakulär schönes Tal mit fruchtbaren Gemüsefeldern, reichen Obstbäumen und tausenden Hektar Weinbergen. Die Weinbautradition reicht hier bis in die Zeit der Römer zurück. Heute bringt die Region vor allem durch die Wiederbelebung der autochtonen Rebsorten Pinela und Zelen neue Spitzenweine hervor und erfreut sich einer weit über die Grenzen hinaus geschätzten Hochkultur seines Weines. Mit dem Weinzug, einem historischen Zug auf Trasse der ehemaligen k.u.k. Bahn, wird diese genussvoll wie kreativ gefeiert. Der Auftakt erfolgt in einem malerischen Ort hoch über dem Tal, der kleinsten Stadt des Landes. Danach geht es zur Geburtsstätte des ersten Weingutes auf dem Boden des heutigen Slowenien. Da darf tief in den gewaltigen Weinkeller und seine Fässer geblickt werden. Und schließlich folgt die Krönung: die Fahrt mit dem Weinzug! Es wird verkostet, den Geheimnissen der Winzer gelauscht, der Blick in die malerische Landschaft genossen. Und zwischendurch heißt es auch im einen oder anderen Dorf ein wenig Halt zu machen. Ein Tag im „Spitzental des Weines“! Da kommen viele Weinfreuden ins Rollen. Einfach weinsame Spitze!

Im Weinzug durch das Vipavatal

Mit edlen Tropfen, großen Winzergeschichten und malerischen Landschaften volle Genussfahrt aufnehmen

23. März 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

Werner Freudenberger hat sich als Autor schon lange den faszinierenden Flüssen Friauls verschrieben und arbeitet in seinen Werken deren Eigenheiten und schönsten Plätze heraus. An diesem Reisetag zeigt er die vielen Gesichter des Natisone, der aus der Stille im Nordwesten Sloweniens kommend nach 60 km in den Torre und schließlich in den Isonzo mündet. Der zumeist glasklare Fluss gleitet einmal gemütlich dahin, viele Male zwängt er sich durch bizarre und atemberaubende Schluchten inmitten der einsamen bis mystisch-wilden Natisone-Täler. In seinem außergewöhnlich reinen Wasser findet man einige endemische Fisch- und Krebsarten, unter anderem den Zehnfußkrebs. Idylle an flachen Flussbetten und Stränden wechselt sich mit dramatisch schönen Schluchten ab an den insgesamt fünf Naturschauplätzen voller Schönheit, an denen dem Natisone im Laufe des Tages die Ehre erwiesen wird. Seinem wohl prominentesten Auftritt im Herzen von Cividale wird dabei natürlich Zeit eingeräumt, wohl aber auch jenen Schauplätzen, die weithin unbekannt sein mögen.

Flusserlebnis Friaul: Der stille und der wilde Natisone

Unterwegs mit Autor Werner Freudenberger auf den Spuren seines Buches „An smaragdgrünen Flüssen: Entdeckungsreisen durch Friaul Julisch Venetien“

Sonntag, 7. April 2024

Ende März ist es so weit: Das neue Buch des bekannten Autorenpaares Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac erscheint. Eine spannende Auswahl typischer friulanischer Spezialitäten, sowohl Speisen als auch Produkte und Weine lassen den Lesern das Wasser im Mund zusammenlaufen, ergänzt durch Adressen von Restaurants, Trattorien, Produzenten und auch Kochtipps. Exklusiv dazu begleiten die beiden Autoren ihr Premierenpublikum live zu einigen Highlights der Publikation. Den Auftakt des Tages gestalten 170 „Struzzi“ auf einer faszinierenden Straußenfarm, die in ihrer Außergewöhnlichkeit eindeutig unter Geheimtipps fällt.  Als Kontrast zu diesem Beitrag der modernen Küche in Friaul darf Einblick in die Erzeugung der traditionellen Gubana, der friulanischen Verwandten des Kärntner Reindlings, gewonnen werden. Zu Genuss in Friaul gehört natürlich auch der Wein. Der tragenden Rolle ders hier typischen roten Traube Refosco wird mit dem Besuch eines renommierten Winzers, der sich u.a. durch den ältesten Weingarten Friauls auszeichnet, die Ehre erwiesen. Ein Tag voller vielfältiger Genüsse!

Genussreiche Vielfalt Friaul

Premierentour mit Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac auf den Spuren ihres brandneuen Buches „111 Genüsse in Friaul und Julisch Venetien, die man probiert haben muss“

Samstag, 13. April 2024

Oberkrain grenzt direkt an Kärnten und doch sind in unseren Breiten die Schätze dieser nahen slowenischen Region nicht selbstverständlich bekannt. So ist der Bilderbuchort Bled zwar allgemein als touristisches Juwel ein Begriff, doch wo die spannenden Wurzeln seiner „Kurgeschichte“ liegen und was sich hinter der Fassade des legendären Luxushotels, der einstigen Sommerresidenz des jugoslawischen Staatschefs, „Vila Bled“ an Kunsthistorie verbirgt, weiß man nicht unbedingt. Dass es das Dorf Begunje nicht nur als Wiege der slowenischen Volksmusik sondern auch als Vorreiter in der Imker-Szene ganz schön drauf hat, davon kann man sich vor Ort überzeugen. Und schließlich muss man wahrlich süßen Versuchungen nicht widerstehen, wenn das legendäre Schokoladenfestival in Radovljica ruft.

Oberkrain: Eine kunsthistorische bis süße Versuchung

Von einer verborgenen Kunstperle in Bled, über die Wiege der slowenischen Volksmusik bis zum Schokoladenfestival

Samstag, 20. April 2024

Seit dem Jahre 1895 zieht die bedeutendste Großausstellung für Gegenwartskunst bis auf wenige Ausnahmen alle zwei Jahre Künstler*innen, Galerist*innen und Kunstinteressierte aus aller Welt in die Lagunenstadt. Unter dem Motto „Fremde überall“ legt der brasilianische Kurator Adriano Pedrosa den Fokus der Biennale auf die Kunst, die von der Erfahrung der Fremdheit geprägt ist. Er ruft zu einem „Fest für das Fremde, für das Außenstehende“ auf, bei dem Künstler, die selbst Ausländer, Immigranten, Expatriates, Diasporas, Emigranten, Exilanten oder Flüchtlinge sind, ihre Bühne haben. Dr. Gerda Madl-Kren, Theologin, Kunsthistorikerin und Künstlerin, führt aus ihren Blickwinkeln durch die Schau. Einer intensiven Führung durch das imposante Arsenale-Gelände am ersten Tag folgt der Besuch auserwählter Pavillons in den Giardini am darauffolgenden. Einzelne Juwele aus der Wahl der „Eventi Collaterali“, der sogenannten „Außenstellen“, die sowohl als bespielte Orte Venedigs wie auch als Ausstellung selbst überzeugen, werden an beiden Tagen besucht. Eine Fülle an spannenden Eindrücken, Denkanstößen und Inspirationen rund um unsere globale Welt darf erwartet werden.

Biennale di Venezia 2024 (1. Termin)

60. Internationale Kunstbiennale – "Stranieri Ovunque – Fremde überall"

26. und 27. April 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

Udine, das „Tor zum Süden“! Man kennt die nahe friulanische Metropole. Zumindest hat man sich dort bzw. in deren Peripherie schon so manches Mal dem Shoppinggenuss hingegeben. Abseits der gängigen Hauptpfade gibt es allerdings noch einiges zu erkunden, was für die UdineserInnen zum alltäglichen, angenehmen Leben in ihrer Stadt gehört, dem unwissenden Nicht-Einheimischen aber selten ins Auge springt: gesellige Cafés, gemütliche Osterias, schicke Boutiquen, Handwerks- und Designerläden und vieles mehr, gespickt mit Tradition, Kreativität und Innovationsfreude. Und dahinter stehen zudem Menschen und Geschichten, die es wert sind, kennengelernt bzw. gehört zu werden. Sie laden dazu ein, der Stadt aus der Insider-Perspektive auf einem spannenden, informativen und auch unterhaltsamen Weg näherzukommen. Über venezianisch anmutende Plätze, vorbei an alten Palazzi, durch hübsche Altstadt-Gassen und prächtige Arkaden flanieren, Kaffee und Prosecco trinken, wie und wo es die Einheimischen mit Leidenschaft tun, sich von der Herzlichkeit und Professionalität der einheimischen Geschäftsleute in den Bann ziehen lassen, einfach Neues, Aufregendes in einem erlesenen „Potpourri an Shoppingerlebnissen“ entdecken, was einem bis jetzt im Alleingang eventuell in dieser Stadt verborgen blieb. Das erwartet Sie an diesem besonderen Tag.

Udine urban (2. Termin)

Kuriose Shopping-, klassische Kaffeehaus- und Wunderbar-Kultur

Freitag, 26. April 2024

Rund 6000 Jahre ist die Lagune von Venedig alt, entstanden aus Sedimenten, die der Fluss Brenta und weitere kleine Flüsse in die Bucht der Serenissima spülten. Auf guten 550 km2 verteilen sich rund 120 bewohnte wie unbewohnte Inseln, um die sich große Geschichte und tausende Geschichten ranken. Ihre Schönheit, ihre Geheimnisse wie auch ihre Mystik ziehen einfach an. Capitano Roberto, der als Venezianer die wohl berühmteste Lagune der Welt wie seine Badewanne kennt, bereitet den TLS Reisekultur-Gästen ein ganz besonderes Sommerauftakts-Geschenk: Er führt mit seinem geräumigen Boot Anila einen Tag lang durch die berühmten Gewässer. Vorbei an bekannten Inseln, vorbei an unbekannten oder verlassenen Eilanden, an ehemaligen Klöstern, die heute Luxushotels sind, an Festungsmauern voller Geschichte, an der Hochwasseranlage M.O.S.E., an Naturschutzgebieten und natürlich auch an der „Weltkulisse“ San Marco. Er lässt die Lagune von Süd bis Nord einen Tag lang erfühlen – in Muße und Beschaulichkeit! Angelegt wird an fünf verschiedenen Inseln – für all jene, die dem Boot für individuelle Rundgänge und kleine Erkundungen zwischendurch entsteigen wollen. Um die späte Mittagszeit heißt es aber an Bord bleiben: Da gibt es ein köstliches Meeresmenü! Auch dies – wie den ganzen Tag lang – mit Meerblick!

Mußestunden in der Venezianischen Lagune (1. Termin)

Mit Capitano Roberto von Insel zu Insel beschaulich den Frühling einläuten

4. Mai 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

Das kleine Binnenland Nordmazedonien, wie die vormalige Republik Mazedonien seit 2019 offiziell heißt, ist eine noch recht unbekannte Perle, die es endlich zu entdecken gilt! Das gewaltige Kulturerbe reicht tief in die Vergangenheit bis ins antike Makedonien des Königs Alexander des Großen, in die byzantinische wie osmanische Ära. Nicht minder imposant präsentiert sich die Natur des Landes, die zu zwei Drittel gebirgiges Landschaftserlebnis bietet, drei Nationalparks und zwei der ältesten Seen der Welt aufzuwarten hat. Die Reisetage bieten einen Mix aus Kultur- und Wanderhighlights des Landes. Außergewöhnliche Panoramen auf Wanderpfaden treten in den Wettstreit mit pittoresken orthodoxen Klöstern und Kirchen, das Weltkulturerbe Ohrid mag als „Jerusalem des Balkans“ begeistern, der Ohridsee als archaische Magie. Begegnungen mit Menschen untermauern hier die noch vorhandene Authentizität, Kulinarik und Wein mögen das Wanderglück mit Gaumenfreuden ergänzen. Ein Rendezvous mit Mazedonien, das für den durchschnittlich ambitionierten Wandergast mit kulturellem Interesse womöglich der Auftakt für eine immerwährende Liebe ist!

Potpourri Nordmazedonien

ANMELDEFRIST: 3. MÄRZ 2024!
Wo sich alte Kulturen mit kleinem Wanderglück in der Perle der Balkanhalbinsel vereinen

Dienstag, 7. Mai bis Dienstag, 14. Mai 2024

Triest und seine touristischen Klassiker an Sehenswürdigkeiten in der Stadt der Winde kennt man. Doch abseits der gängigen Hauptpfade gibt es einiges mehr zu erkunden, was die Seele der Adria-Metropole lebendig widerspiegelt:  All jenes, das für die TriestinerInnen zum alltäglichen, angenehmen Leben in ihrer Stadt gehört, wie die klassischen Kaffeehäuser oder die geselligen gestylten Bars. Es gibt altehrwürdige Geschäfte, in denen die Einheimischen schon seit über 100 Jahren (!) einkaufen, und Shops, die zum „Muss“ der shoppenden TriestinerInnen gehören und mit ihrer erfrischenden Kreativität und Innovationskraft das einheimische als auch das nicht-einheimische Herz erfreuen. Einen Blick in das Wohnatelier eines Triestiner Künstlers kommt einer bunten Spielfilmsequenz nahe und ist bei weitem nicht nur für Nicht-TriestinerInnen ein kunstabenteuerliches Privileg. Es bleibt garantiert in bunter Erinnerung. Und dass man sich im alten Leuchtturm kulinarisch verwöhnen lassen kann, davon wissen auch selbst viele Einheimische nicht.  Durch Triest flanieren, Kaffee und Prosecco trinken, sich in den außergewöhnlichen Läden die Geschichten hinter dem Business erzählen lassen, einen malenden Künstler in seinem ureigensten Schaffensimperium treffen. Neues und Aufregendes entdecken, was einem bis jetzt im Alleingang eventuell in dieser Stadt verborgen blieb. Und ihrer Seele damit näherkommen!

Triest Urban

Kuriose (Kunst)Shopping-, klassische Kaffeehaus- und Leuchtturm-Kultur

Freitag, 17. Mai 2024

In Kooperation mit dem Museum Moderner Kunst Kärnten

Seit dem Jahre 1895 zieht die bedeutendste Großausstellung für Gegenwartskunst bis auf wenige Ausnahmen alle zwei Jahre Künstler*innen, Galerist*innen und Kunstinteressierte aus aller Welt in die Lagunenstadt. Unter dem Motto „Fremde überall“ legt der brasilianische Kurator Adriano Pedrosa den Fokus der Biennale auf die Kunst, die von der Erfahrung der Fremdheit geprägt ist. Er ruft zu einem „Fest für das Fremde, für das Außenstehende“ auf, bei dem Künstler, die selbst Ausländer, Immigranten, Expatriates, Diasporas, Emigranten, Exilanten oder Flüchtlinge sind, ihre Bühne haben. Dr. Gerda Madl-Kren, Theologin, Kunsthistorikerin und Künstlerin, führt aus ihren Blickwinkeln durch die Schau. Einer intensiven Führung durch das imposante Arsenale-Gelände am ersten Tag folgt der Besuch auserwählter Pavillons in den Giardini am darauffolgenden. Einzelne Juwele aus der Wahl der „Eventi Collaterali“, der sogenannten „Außenstellen“, die sowohl als bespielte Orte Venedigs wie auch als Ausstellung selbst überzeugen, werden an beiden Tagen besucht. Eine Fülle an spannenden Eindrücken, Denkanstößen und Inspirationen rund um unsere globale Welt darf erwartet werden.

Biennale di Venezia 2024 (2. Termin)

60. Internationale Kunstbiennale – "Stranieri Ovunque – Fremde überall"

24. und 25. Mai 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

Als größtes naturnahes Flusssystem Europas fließt der Tagliamento weitgehend ungezähmt auf 172 km von der Quelle am Passo della Mauria im Veneto, durch die Carnia, bis zur Mündung bei Lignano in die Adria. Jeder nach dem Meer strebende Reisende ist dem „König der Alpenflüsse“ auf dem Weg an die Adria schon begegnet, doch so mancher unter ihnen kann dem bei Niedrigwasser unspektakulären Fluss in der riesigen Stein- und Schotterwüste nicht wirklich etwas abgewinnen. So erging es zunächst auch dem Autor Werner Freudenberger, bis er schließlich dem Reiz dieses außergewöhnlichen Szenarios erlag und ihn in Buchform festhielt (aktuell in 3. Auflage). Denn schlussendlich ziehen die archaische Landschaft, die wilde und ungezähmte Natur im Bereich des Flusses sowie die einmaligen Kultur- und Naturdenkmäler im Nahbereich jeden in den Bann, der sich ihnen aufmerksam nähert. Einen kleinen Streifzug durch diese hinreißende Landschaft an den Ufern des Tagliamento bietet diese Exkursion, vielleicht werden danach auch Sie, wie der Autor es in seinem ersten Kapitel beschreibt: „Ins Schwärmen kommen“. Tauchen Sie ein in das Szenario idyllischer Ortschaften, ursprünglicher Kulturgüter und in die fantastische Wildnis der riesigen Au-Landschaft, eines kleinen Paradieses, direkt vor unserer Haustüre.

Am Tagliamento: Den letzten Wildfluss der Alpen entdecken

Unterwegs mit dem Autor Werner Freudenberger auf den Spuren seines gleichnamigen Buches

Sonntag, 26. Mai 2024

Friaul ist reich an landschaftlichen Reizen, an Kultur, an Geschichte und Geschichten! Blühend augenscheinlich spiegelt sich dieser Reichtum u.a. in der Pracht zahlreicher historischer Residenzen mit ihren Parks und Gärten wider. Als Wahlfriulaner und renommiertes Autorenpaar zahlreicher Bücher dieser Region setzen sich Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac seit Jahrzehnten mit der Faszination Friaul auseinander. Als passionierte Hobbygärtner, Weingartenbesitzer und als Verfasser eines Gartenbuches widmen sie sich auch besonders gerne den blühenden, grünen Paradiesen ihrer Wahlheimat. An diesem Tage führen sie zum ehrenwerten Auftakt in ihr privates Grünreich und schließlich zu Kleinoden, die in mystischer Stille und Schönheit fast in Vergessenheit geraten zu sein scheinen. Doch ihre Geschichten dahinter nicht. Sie sorgen für eine kräftige Portion Romantik.

Der grüne Reiz von Friaul

Unterwegs mit Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac auf romantisch-blühenden Spuren von Romeo und Julia bis Ernest Hemingway

Sonntag, 9. Juni 2024

Steirische Gartenkunst steht für ein mit Begeisterung schlagendes grünes Herz! Hinter den Schätzen der kleinen und großen blühenden Paradiese in den bunten Freiluft-Wohnzimmern steckt unendliche Liebe zur „grünen Sache“, aber auch höchste Kreativität, Ausdauer, Fachwissen sowie Professionalität. Dieser Tag im Zeichen des Grüns und der Blüte mit besonderem Augenmerk auf die Rose bietet eine Entdeckungsreise durch ein spannendes Potpourri aus drei privaten Parade-Gärten: Wie Garten und Poesie zu einer Gartenpoesie wird, demonstriert das blühende Stückchen Paradies auf Erden zum Einstieg am Vormittag. Dass mitten in der Südoststeiermark eine  botanische Vielfalt an 4000 verschiedenen Pflanzen aus aller Weltgedeihen kann, davon heißt es sich  in den Ebenen des Raabtals zu überzeugen. Im märchenhaften Rosengarten des oststeirischen Hügellandes darf man sich schließlich  impressionistischer, blühender Farbenpracht hingeben. Die fleißigen, geschickten steirischen GartenmeisterInnen haben’s blütenhaft drauf. Wie sie das alles schaffen, verraten sie mit einigen Tipps zum Mit-nach-Hause-Nehmen.

Private Gärten in der Steiermark

Wenn die Rose in der Hochblüte posiert

Donnerstag, 13. Juni 2024

Rund 6000 Jahre ist die Lagune von Venedig alt, entstanden aus Sedimenten, die der Fluss Brenta und weitere kleine Flüsse in die Bucht der Serenissima spülten. Auf guten 550 km2 verteilen sich rund 120 bewohnte wie unbewohnte Inseln, um die sich große Geschichte und tausende Geschichten ranken. Ihre Schönheit, ihre Geheimnisse wie auch ihre Mystik ziehen einfach an. Capitano Roberto, der als Venezianer die wohl berühmteste Lagune der Welt wie seine Badewanne kennt, bereitet den TLS Reisekultur-Gästen ein ganz besonderes Sommerauftakts-Geschenk: Er führt mit seinem geräumigen Boot Anila einen Tag lang durch die berühmten Gewässer. Vorbei an bekannten Inseln, vorbei an unbekannten oder verlassenen Eilanden, an ehemaligen Klöstern, die heute Luxushotels sind, an Festungsmauern voller Geschichte, an der Hochwasseranlage M.O.S.E., an Naturschutzgebieten und natürlich auch an der „Weltkulisse“ San Marco. Er lässt die Lagune von Süd bis Nord einen Tag lang erfühlen – in Muße und Beschaulichkeit! Angelegt wird an fünf verschiedenen Inseln – für all jene, die dem Boot für individuelle Rundgänge und kleine Erkundungen zwischendurch entsteigen wollen. Um die späte Mittagszeit heißt es aber an Bord bleiben: Da gibt es ein köstliches Meeresmenü! Auch dies – wie den ganzen Tag lang – mit Meerblick!

Mußestunden in der Venezianischen Lagune (2. Termin 2024)

Mit Capitano Roberto von Insel zu Insel beschaulich den Sommer einläuten

29. Juni 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

Seit dem Jahre 1895 zieht die bedeutendste Großausstellung für Gegenwartskunst bis auf wenige Ausnahmen alle zwei Jahre Künstler*innen, Galerist*innen und Kunstinteressierte aus aller Welt in die Lagunenstadt. Unter dem Motto „Fremde überall“ legt der brasilianische Kurator Adriano Pedrosa den Fokus der Biennale auf die Kunst, die von der Erfahrung der Fremdheit geprägt ist. Er ruft zu einem „Fest für das Fremde, für das Außenstehende“ auf, bei dem Künstler, die selbst Ausländer, Immigranten, Expatriates, Diasporas, Emigranten, Exilanten oder Flüchtlinge sind, ihre Bühne haben. Dr. Gerda Madl-Kren, Theologin, Kunsthistorikerin und Künstlerin, führt aus ihren Blickwinkeln durch die Schau. Einer intensiven Führung durch das imposante Arsenale-Gelände am ersten Tag folgt der Besuch auserwählter Pavillons in den Giardini am darauffolgenden. Einzelne Juwele aus der Wahl der „Eventi Collaterali“, der sogenannten „Außenstellen“, die sowohl als bespielte Orte Venedigs wie auch als Ausstellung selbst überzeugen, werden an beiden Tagen besucht. Eine Fülle an spannenden Eindrücken, Denkanstößen und Inspirationen rund um unsere globale Welt darf erwartet werden.

Biennale di Venezia 2024 (3. Termin)

60. Internationale Kunstbiennale – "Stranieri Ovunque – Fremde überall"

27. und 28. September 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich

bottom of page