Samstag, 25. Juni 2022

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Kost- und Wanderbares im Karst und Vipavatal

Auf den Spuren von Kulinarik und Geschichte

„Hat dich der Karst einmal vereinnahmt, lässt er dich nicht mehr los!“ So sagt man und so ist es. Es sind die Naturwunder der unzähligen Karsthöhlen, Schluchten und mystischen Dolinen, geformt über Millionen Jahre durch unterirdische Wasserläufe. Es sind die Naturschätze, die nicht nur ein grünes Meer an Wildkräutern, sondern vor allem auch kostbare Reben wie Malvasia, Teran oder Vitouska hervorbringen. Ihre edlen Tropfen ergänzen sich köstlich mit dem klassischen Prosciutto in den traditionellen „Osmizzen“ (Buschenschänken). Und es sind vor allem auch die Menschen in den kleinen, stillen, alten Karstdörfern, die mit ihrer Herzlichkeit, Authentizität und ihrem einfachen Charme überzeugen. Welch spannende Spuren die Natur der Höhlen in Symbiose mit der Geschichte an der ehemaligen Isonzofront in der Küstenregion hinterlässt, darf man bei einer kurzen Wanderung erfahren. In Vipava, dem Hauptort des „Spitzentals des Weines“ findet der Tag einen weinsam-kulinarischen Ausklang.

PROGRAMM

7.00 Uhr: Abfahrt ab Klagenfurt Minimundus

9.30 Uhr: Ankunft im Karst


Tagsüber: 

Brunch mit guten Tönen nach Karst-Art im Dorf Tomaj

Idyllisch auf einem Hügel gelegen thront die älteste Kirche der Karstregion über dem Heimatort des berühmten slowenischen Dichters Srečko Kosovel. Und im Dorf leben und wirken auch heute noch viele gute Weinbauern. In eine deren Osmizzen heißt es zum reichlichen Frühstück einkehren – mit musikalischer Begleitung.


Geführte kleine Wandertour auf dem „Kavernenweg“ – von Höhle zu Höhle in der Küstenregion mit Wein-Jausen-Station

Dort, wo einst auf dem Karstplateau die Isonzofront während des ersten Weltkriegs verlief, zeugen bis heute Höhlen, die in Kriegszeiten zum Schutz, als Unterschlupf, Lebensmittellager u.a. eingerichtet wurden. Es sind dies die „Kartoffelhöhle“ Krompirjeva Jama, die „Wursthöhle“ Klobasja Jama und Lojza Jama, in der ein mehrstöckiges Holzgebäude eingerichtet wurde, in dem 1.500 Soldaten und 30 Offiziere gleichzeitig untergebracht werden konnten. Zwei von ihnen - unvergessliche Zeugnisse der Weltkriegsgeschichte - werden auch innen bewandert. Für Stärkung zwischendurch in traditioneller Karst-Manier ist gesorgt. (Gesamter Wanderweg: 5 km, keine Steigungen)


Geführter Spaziergang durch Vipava, Kurzbesuch mit anschließender Einkehr in ein Traditionshaus auf Gourmetniveau

Das Städtchen im Schutz des Berges Nanos wird dank seiner Lage am einzigen europäischen Fluss, dessen Quelle zugleich in einem Delta liegt, und dank zahlreicher Brücken das „Venedig Sloweniens“ genannt – inmitten des „Spitzental des Weines“. Mit Säulenportalen geschmückte Gebäude zeugen von einer glorreichen Vergangenheit, als hier vermögende Adelsfamilien lebten. Highlights kultureller Schätze, die auf die vielen Herrschertümer vom Herzogtum Friaul bis zu den Habsburger zurückgehen sind u.a. das Barockschloss Lantierei sowie zwei 4500 Jahre alte ägyptische Sarkophage. Dem kleinen Kultur-Spaziergang folgt feinste regionale Kulinarik.


18.30 Uhr: Rückfahrt

21.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

168 €

ANGEBOT AB KLAGENFURT


Inkludierte Leistungen:

Busfahrt, Brunch, Abendessen, Wanderjause jeweils mit Weinbegleitung, geführte Wanderung auf dem historischen „Kavernenweg“, Reisebegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)


Betreuuung:

Führung „Kavernenweg“: Guide vor Ort

Reisebegleitung: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual)

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