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7. bis 14. Mai 2024 - AUSGEBUCHT! Warteliste möglich.

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Potpourri Nordmazedonien

Wo sich alte Kulturen mit kleinem Wanderglück in der Perle der Balkanhalbinsel vereinen

Das kleine Binnenland Nordmazedonien, wie die vormalige Republik Mazedonien seit 2019 offiziell heißt, ist eine noch recht unbekannte Perle, die es endlich zu entdecken gilt! Das gewaltige Kulturerbe reicht tief in die Vergangenheit bis ins antike Makedonien des Königs Alexander des Großen, in die byzantinische wie osmanische Ära. Nicht minder imposant präsentiert sich die Natur des Landes, die zu zwei Drittel gebirgiges Landschaftserlebnis bietet, drei Nationalparks und zwei der ältesten Seen der Welt aufzuwarten hat. Die Reisetage bieten einen Mix aus Kultur- und Wanderhighlights des Landes. Außergewöhnliche Panoramen auf Wanderpfaden treten in den Wettstreit mit pittoresken orthodoxen Klöstern und Kirchen, das Weltkulturerbe Ohrid mag als „Jerusalem des Balkans“ begeistern, der Ohridsee als archaische Magie. Begegnungen mit Menschen untermauern hier die noch vorhandene Authentizität, Kulinarik und Wein mögen das Wanderglück mit Gaumenfreuden ergänzen. Ein Rendezvous mit Mazedonien, das für den durchschnittlich ambitionierten Wandergast mit kulturellem Interesse womöglich der Auftakt für eine immerwährende Liebe ist!

PROGRAMM

Dienstag/1. Tag Anreise Skopje

9.30 Uhr: Transfer Klagenfurt Minimundus zum Flughafen Ljubljana (optional) 

12.30 Uhr: Flug Ljubljana – Skopje mit wizzair

14.05 Uhr: Ankunft Flughafen Skopje


anschl. Empfang durch örtlichen Reiseguide und Bustransfer zum Hotel

Ein erstes Erkunden der Altstadt Skopjes auf eigene Faust steht auf dem Programm.


Mittwoch/2. Tag: Skopje – Krusevo (ca. 2 Std. leichte Wandertour) 

Die Fahrt von der Hauptstadt Nordmazedoniens führt in die mit 1300 Höhenmetern höchstgelegene Stadt der Balkanhalbinsel. Das historische Krushevo war das Zentrum des sogenannten „Ilinden-Aufstands“ von 1903 gegen das Osmanische Reich. Dieser führte zur Bildung einer Republik, die nur zehn Tage dauerte, aber als Auftakt der modernen mazedonischen Republik gilt. Auf dem Rundwanderweg um Krusevo bestechen das einzigartige Panorama sowie das bemerkenswerte Nationaldenkmal inklusive vier imposanter Bleiglasfenster, das der Volksrevolte gewidmet ist. Nach dem fakultativen Mittagessen führt die kleine Wanderung zu einem Bauernhof, wo man bei ökologischem Schafskäse und mazedonischem Wein auf Tuchfühlung mit der traditionellen Kulinarik gehen kann.


Übernachtung in Krusevo


Donnerstag/3. Tag: Krusevo – „Hängendes Kloster“ bei Prilep – Bitola – Ohrid (keine Wandertour)

Als erster Höhepunkt des Tages wartet das „hängende" Erzengel Michael-Kloster nahe der Tabakstadt Prilep im nördlichen Teil der Pelagonischen Ebene. Wie ein Vogelnest schmiegt sich das Nonnenkloster, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert reichen in die Felsen und fasziniert durch seine spektakuläre Lage. Weiter geht es südwärts in die Stadt Bitola, die während der Zeit der Osmanen ein wichtiges politisches Zentrum war und sich heute als ein buntes Sammelsurium der Kulturen präsentiert. Nach einer Weinverkostung geht es auf antiken Spuren durch die Stadt Heraklea. Die Ruinen des einstigen Hauptortes der obermakedonischen antiken Landschaft Lynkestis reichen bis ins 4. Jahrhundert vor Christus zurück. In Vorfreude führt der Weg ins Juwel Nordmazedoniens – an den Ogridsee.


Übernachtung in Ohrid


Freitag/4. Tag: UNESCO-Welterbe Ohridsee – Nationalpark Galicia mit Vlestovo – Elshani (ca. 3 Std. leichte Wandertour, ca. 150 HM, ca. 4 km) 

Geheimnisvoll und magisch präsentiert sich einer der ältesten Seen der Welt, der Ohridsee, gelistet als UNESCO Welterbe inmitten einer pittoresken Berglandschaft. Mit einer kurzen Schifffahrt beginnt die Erkundung des am nordöstlichen Ufer gelegenen Städtchens Ohrid, das aufgrund seiner über 300 Kirchen (ober und unter dem Grund) „Jerusalem des Balkans“ genannt wird und seit 1979 als UNESCO Weltkulturerbe fasziniert. Fast wie ein Freilichtmuseum wirkt diese „Perle der Architektur“ voller orientalisch anmutender Bauwerke. Krönung der Stadtbesichtigung ist die orthodoxe Kirche des Hl. Johannes aus dem 13. Jahrhundert, die malerisch auf einem Felsvorsprung über dem gleichnamigen, ehemaligen Fischerdorf Kaneo am Ufer des Sees posiert, sowie die Festung des mazedonischen Königs Samuel hoch über der Stadt. Im Anschluss geht es in den nahegelegenen Nationalpark Galicia, dervor allem für seine reichliche Fauna bekannt ist. Vom Dorf Vlestovo aus führt die leichte Wanderung durch das Gebiet zwischen den beiden archaischen Seen Prespa und Ohrid ins Dorf Elshani. Panoramablicke inklusive!


Übernachtung in Ohrid


Samstag/5. Tag: Nationalpark Galicica (ca. 4 Std. mittlere Wandertour, ca. 300 HM, ca. 6 km) 

Das Galicia-Gebirge ragt bis 2200 Meter zwischen dem Prespa-und Ohridsee in die Höhe und bietet spektakuläre Aussichten auf beide Gewässer. Die Wanderung durch die imposante einzigartige Natur des Nationalparks führt am Vormittag bis auf 1400 Höhenmeter (Ausgangspunkt 1100 Höhenmeter). Hier wartet ein Picknick im Grünen bevor es per Bus über eine atemberaubende Bergstraße in Richtung Prespa-See geht. Ab dem Ort Brajcino wird leicht weitergewandert, wilde Flüsse der Region dürfen am Wege faszinieren.

Übernachtung in Ohrid.  


Sonntag/6. Tag: Ohrid – Kloster Sveti Jovan Bigorski  - Nationalpark Mavrovo (ca. 3 Std. mittlere Wandertour, ca. 300 HM, ca. 5 km) 

Der Tag beginnt mit einer der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten des Landes inmitten des Nationalparks Mavrovo, dem größten der drei im Lande. Das tausendjährige orthodoxe Kloster Sveti Jovan Bigorski beeindruckt neben seiner Größe mit einer gewaltigen sechsreihigen Ikonostase und einer dreireihigen Galerie orthodoxer Heiliger und biblischer Motive an der Außenwand der Klosterkirche. Nicht weniger beeindruckend ist das massive Gebirge des Nationalparks, dessen Naturschönheiten während einer dreistündigen Wanderung Schritt für Schritt erlebt werden können. 

Übernachtung in Manrovo


Montag/7. Tag: Schlucht Matka – Skopje (keine Wandertour)

Ein weiteres Naturerlebnis der besonderen Art steht auf dem Programm: die Matka-Schlucht wenige Kilometer westlich von Skopje. Matka, der älteste Stausee Mazedoniens, besticht mit etwa tausend unterschiedlichen Pflanzenarten, von denen etwa 20 Prozent endemisch sind. Nach einer Bootstour durch die dramatisch schöne Schlucht führt der Weg in die nordmazedonische Hauptstadt Skopje. Bei einem geführten Stadtrundgang durch die historische Altstadt, die im Jahre 2014 ein gigantisches „Face-Lifting“ erhielt, darf man über unzählige Riesenstatuen bis zur Festung Kale, den großen Bazar und das Mutter Teresa Haus nahe der originalen Geburtsstätte der Friedensnobelpreisträgerin staunen. Mit einem mazedonischen Abend klingt die Woche aus.


Dienstag/ 8. Tag: Heimreise

10.15 Uhr: Flug Skopje – Ljubljana

11.55 Uhr: Ankunft Flughafen Ljubljana

Rücktransfer nach Klagenfurt per Bus (optional)

ca. 14.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

€ 1545,- im DZ (EZ-Zuschlag € 141,-)

Inkludierte Leistungen:

  • Wizzair Flug Ljubljana-Skopje und Skopje -Ljubljana (20 kg Freigepack, Rollkoffer (55 × 40 × 23 cm) in der Kabine, Sitzplatzreservierung, Kostenloser Check In am Flughafen, Priority Check In, 1 kleines Handgepäckstück)

  • Busfahrten ab/bis Flughafen Skopje laut Programm

  •  7x HP im ****Hotel inkl. City Taxes

  • Eintritte laut Programm, Boots- und Schifffahrt laut Programm 

  • Weinverkostung und Besuch eines Bauernhofes inkl. Schafskäse Verkostung

  • 7-tägige deutschsprachige Reiseleitung/Wanderführer ab/bis Flughafen Skopje

  • 7-tägige Reisebegleitung TLS Reisekultur 

  • Exklusive Reisestornoversicherung

Gruppengröße: 12-18 Personen

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